Out there again
Group Exhibition

Out there again

Group show with 15 participating artist.


44 Flavours
Axel Anklam
Fritz Bornstück
Birte Bosse 
Annina Brisolla 
Jessica Buhlmann 
Wolfgang Flad 
Lukasz Furs
Max Frisinger 
Jay Gard 
Gregor Hildebrandt 
Alicja Kwade 
Roswitha Maul 
Isa Melsheimer 
Stephan Mörsch 
Klaus Ruschke

Thanks to Jan Kage & Anina Brisolla for that beautiful sculpture garden exhibition, with a lot of great artist. 

Untitled (Flag), 2022
3 Jahre Kanya & Kage
Group Exhibition

3 Jahre Kanya & Kage

Group show with 17 artists from 3 years Kanya & Kage.

Alexandra Baumgartner, Clemens Behr, Anina Brisolla, Brad Downey, Stefan Draschan, Amélie Esterházy, Lukasz Furs, Lukas Glinkowski, Andy Kania, Oliver Mark, Danni Pantel, Jirka Pfahl, Orson Sieverding, Pola Sieverding, Marta Vovk, Lisa Tiemann, Maximilian Rödel

Thanks to André Kanya & Jan Kage 

Exhibition Text

Das Kanya&Kage ist, wie es der Name schon sagt, ein Zusammenschluss. Ein Zusammenschluss, nicht nur zweier Nachnamen, sondern zweier Personen, die beide aus Liebe zur Kunst bereits vorher Kunsträume betrieben haben. Getreu dem Motto 1+1=3 haben wir zwei, André Kanya und ich, Jan Kage, unsere Inhalte und unser Publikum in eine neue Form gegossen, beziehungsweise in einen zum White Cube ausgebauten Kreuzberger Keller.
André hatte seit 2015 in der Choriner Straße den Kanya Berlin  ·  Project Space betrieben. Ich selbst betreibe seit 2010 das Schau Fenster in der Lobeckstraße und habe seit 2003 die Kunst- und Klubnächte Party Arty veranstaltet.
André hatte gerade begonnen die Räume in der Eisenbahnstraße 10 nach eigenen Entwürfen auszubauen, als er mir schrieb, er wolle mir mal sein neues Projekt zeigen. Es gibt das von Pasteur überlieferte Zitat, der Zufall treffe den vorbereiteten Geist. Ich war bereits seit ein paar Monaten auf der Suche nach Räumen, in denen ich neben den Künstler-kuratierten Schau Fenster-Ausstellungen Solo-Schauen derjenigen Künstler*innen zeigen konnte, die ich schon seit Jahren mit auf Messen nahm oder in kuratierten Ausstellungen präsentiert hatte. Nun stand ich auf der Baustelle und war begeistert. Zwei, drei, vier Räume, in denen man Kunst zeigen konnte. Und dann noch ein Kreuzgewölbekeller aus rotem Backstein, der in mir sofort das romantische Bild eines New Yorker Jazzkellers der 50er Jahre hervorrief. Eine Speakeasy Bar. Andrés Konzept für diesen Raum: Mit Samtsesseln und weiterem Interieur ein shabby chicque Flair kreieren.
Es folgten mehrere Lunch- und Dinner-Meetings, vor allem in der Markthalle IX, schräg über die Straße. Intensive Unterhaltungen darüber, wie unsere sich teilweise, aber selbstverständlich nicht immer überschneidenden Geschmäcker zusammengebracht werden können und somit welches Programm und welche Organisationsform wir uns geben wollten. Und dann zum Gallery Weekend 2018 eine furiose Eröffnung des – bis auf die Tresen-Installation von Tobias Dostal – leeren, neuen Spaces.
Seither haben wir 26 Ausstellungen, 13 Artist Talks, 9 Konzerte, einigen Videointerviews und viele wunderbare Abende gehabt – jeder einzelne davon voller angeregter Gespräche und spannender Begegnungen. Denn das Kanya&Kage ist mit der zu den Vernissagen, Konzerten und bis zu den Lockdowns einer von unserem exzellenten Mixologist Jacob  Hannestad   betrieben  Bar   auch  ein  Ort  der   Begegnung   und     des  Austauschs. Ganz im Sinne Joseph Beuys, der von Kunst als sozialer Plastik sprach.
Jede Künstlerin und jeder Künstler hat für das Kanya&Kage eine einzigartige Ausstellung konzipiert. Der spezielle Charakter der Räume war dabei Herausforderung, wie Rahmen. Und jede Ausstellung ist im virtuellen Raum, auf unserer Webseite bestens in Bild und Text dokumentiert.
Einzelne Arbeiten der Künstler*innen sind außerdem im Kanya&Kage Büro, unserem Backoffice, zu sehen und bilden unsere nun dreijährige Geschichte visuell ab. Diese Accrochage haben wir in Coronazeiten auch als Idee genutzt, Kunst während des Lockdowns digital zu vermitteln: Die „Backoffice Selection #1-3“ fassen die Arbeiten von jeweils mehrerer Künstler*innen in einem Newsletter zusammen.
Wir freuen uns, dass es uns in den letzten drei Jahren trotz aller Schwierigkeiten gelungen ist, so erfolgreich Arbeiten wunderbarer zeitgenössischer Künstler*innen zu präsentieren und zu vermitteln. Das nächste Jahr bringt neue Schauen, sowohl von Künstler*innen, die hier noch nicht ausgestellt haben, als auch neue Arbeiten von denjenigen, die hier bereits ihre Marke gesetzt haben. Und ganz bestimmt viele spannende Abende, interessante Begegnungen und neue Freundschaften.

Untitled, 2020
Untitled, 2022
Curtain Call at Schau Fenster Berlin
Solo Exhibition

Curtain Call at Schau Fenster Berlin

Opening

16. July 18:00

Duration

17. July – 08. August 2021

Unfortunately, due to Covid restrictions, it is only possible to visit the exhibition from the outside, but that is only one of the reasons. The other, as the institution’s name suggests, is the shop window. A place of inclusion and exclusion at the same time, visible and yet visibly separated, perhaps that is what makes it so special, being so close to the object of desire and yet so far away.
The works on display are prints on paper that subtly push themselves to the fore, in front of the curtain as if in the spotlight as an encore.
But there is something strange about the scenery. The curtain is only a curtain at first glance, strictly speaking it is a curtain that gives a glimpse of the interior of the room. Funeral houses radiate a comparable coolness, through the signs on the outside we know what is happening inside, but what is happening inside remains hidden from us, this gap is filled by our own imagination.

Aufgrund von Covid-Einschränkungen ist es leider nur möglich die Ausstellung von außen zu besichtigen, das ist aber nur einer der Gründe. Der andere, wie der Name der Institution schon vermuten lässt, ist das Schaufenster. Ein Ort der inclusion und exclusion zugleich, sichtbar und doch sichtbar getrennt, vielleicht macht auch grade das den besonderen Reiz aus, dem Objekt der Begierde so nah zu sein und doch so fern.
Die ausgestellten Arbeiten sind Drucke auf Papier, die sich subtil in den Vordergrund drängen, vor den Vorhang wie zur Zugabe ins Scheinwerferlicht.
Doch hat die Szenerie etwas seltsames an sich. Der Vorhang ist nur auf den ersten Blick ein Vorhang, genau genommen handelt es sich um eine Gardine die einen Blick vom Inneren des Raumes erahnen lässt. Bestattungshäuser strahlen eine vergleichbare kühle aus, durch die Zeichen aussen wissen wir was im inneren passiert, die Vorgänge im Inneren bleiben uns jedoch verborgen, diese Lücke füllt die eigene Imagination.

Curtain Call
Installation View Collage at Schau Fenster Berlin, 2021
Yak Shaving auf Gallerytalk.net
News

Yak Shaving auf Gallerytalk.net

Schon mal ‘nen Yak rasiert? Zumindest rhetorisch? “Yak Shaving” bezeichnet entweder eine scheinbar nutzlose Aktivität, mit der ein größeres Problem durch Überwindung von Zwischenschwierigkeiten gelöst wird, oder aber eine weniger nützliche Aktivität, um eine größere, aber nützlichere Aufgabe aufzuschieben. Allein für diesen Fetzen Wissen lohnt sich eine Auseinandersetzung mit der gleichnamigen Ausstellung – es sind aber auch ganz exzellente Künstler*innen dabei: Menno Aden, Lukasz Furs, Anna Nero, Jurgen Ostarhild und Götz Schramm. Die Ausstellung “Yak Shaving” wird vom Organisator Lukasz Furs als Substitut für die wahre Kunsterfahrung ins Feld geführt – die “mit allen Sinnen und vollem Körpereinsatz”. Per Slide-Show geht es durch den digitalen White Cube. Was soll man anderes auch machen? Wie es im Text zur Schau heißt: “Eigeninitiative die beste Verteidigung”.

Gallerytalk.net

https://www.gallerytalk.net/kunst-in-quarantane-19/: Yak Shaving auf Gallerytalk.net
Wild Wild West
Group Exhibition

Wild Wild West

Lukasz Furs, Stephan Jäschke & Markus Mai

Opening

05. December 2020, 14 — 20
The opening is public.

Exhibition Duration

07. — 19. December 2020

Kunstraum Ortloff

Jahnallee 73
04177 Leipzig
Germany

Wild Wild West at Ortloff Leipzig
Direkte Auktion
Group Exhibition

Direkte Auktion

Art aber fair

Die 1. Direkte Auktion ist eine Initiative des Auktionshauses Jeschke van Vliet mit der Zentralen Intelligenz Agentur und Freundinnen: eine Versteigerung aus Berlin, in Berlin, für Berlin und den Rest der Welt: 19 Kuratorinnen-Teams haben in 19 Chaptern eine einzigartige Mischung aus mehr als 400 Kunstwerken und Artefakten versammelt, die vom 26.–28.11.2020 unter den Hammer kommen: von Emerging bis Established. Von Cheap-Art bis Bluechip. Von Postcolonial über Post-Internet-Art bis Klassische Moderne. Bekannte Namen wie Neo Rauch, Banksy, Rosemarie Trockel, Julian Schnabel und Georg Baselitz stehen neben Berliner Lokalgrößen und Künstlern, die Ihr Publikum noch finden.

Die Direkte Auktion ist das erste Projekt seiner Art: Die Berliner Kunst- und Kulturszene hilft sich selbst. Zwei Drittel der Nettoerlöse landen direkt bei den Künstlerinnen und Einlieferinnen. Die Kuratorinnen aus Kultur- und Kunstprojekten erhalten noch einmal zehn Prozent. Zusätzlich besteht die Option für Kuratorinnen und Künstlerinnen ihre Honorare zu spenden. Jeschke van Vliet verzichtet auf das sonst im Auktionsmarkt übliche Provision. Lediglich die gesetzliche MwSt. von z.Zt. 16% und VG-Bildkunst von 4% fallen auf den Netto-Hammerpreis an. Als Auktionshaus ist es uns ein Anliegen, dieses bislang einzigartige Projekt partnerschaftlich und damit die in Berlin lebenden und ansässigen Künstlerinnen, Kunstvermittlerinnen und Galeristinnen zu unterstützen und zugleich unserer Verantwortung am Kunstmarkt Rechnung zu tragen.

2 Jahre Kanya & Kage
Group Exhibition

2 Jahre Kanya & Kage

Gruppenausstellung mit 15 Künstlern aus 2 Jahren Kanya & Kage

Clemens Behr, Ben de Biel, Anina Brisolla, Brad Downey, Stefan Draschan, Amélie Esterházy, Julian Faulhaber, Max Frisinger, Lukasz Furs, Lukas Glinkowski, Annika Hippler, Danni Pantel, Jirka Pfahl, Bettina Scholz, Ralf Ziervogel


Text: Jan Kage

Das Kanya & Kage ist, wie es der Name schon sagt, ein Zusammenschluss. Ein Zusammenschluss, nicht nur zweier Nachnamen, sondern zweier Personen, die beide aus Liebe zur Kunst bereits vorher Kunsträume betrieben haben. Getreu dem Motto 1+1=3 haben wir zwei, André Kanya und ich, Jan Kage, unsere Inhalte und unser Publikum in eine neue Form gegossen, beziehungsweise in einen zum White Cube ausgebauten Kreuzberger Keller.
André hatte seit 2015 in der Choriner Straße den KANYA BERLIN  ·  PROJECT SPACE betrieben. Ich selbst betreibe seit 2010 das SCHAU FENSTER in der Lobeckstraße und habe seit 2003 die Kunst- und Klubnächte Party Arty veranstaltet.
André hatte gerade begonnen die Räume in der Eisenbahnstraße 10 nach eigenen Entwürfen auszubauen, als er mir schrieb, er wolle mir mal sein neues Projekt zeigen. Es gibt das von Pasteur überlieferte Zitat, der Zufall treffe den vorbereiteten Geist. Ich war bereits seit ein paar Monaten auf der Suche nach Räumen, in denen ich neben den Künstler-kuratierten SCHAU FENSTER-Ausstellungen Solo-Schauen derjenigen Künstler*innen zeigen konnte, die ich schon seit Jahren mit auf Messen nahm oder in kuratierten Ausstellungen präsentiert hatte. Nun stand ich auf der Baustelle und war begeistert. Zwei, drei, vier Räume, in denen man Kunst zeigen konnte. Und dann noch ein Kreuzgewölbekeller aus rotem Backstein, der in mir sofort das romantische Bild eines New Yorker Jazzkellers der 50er Jahre hervorrief. Eine Speakeasy Bar. Andrés Konzept für diesen Raum: Mit Samtsesseln und weiterem Interieur ein shabby chicque Flair kreieren.
Es folgten mehrere Lunch- und Dinner-Meetings, vor allem in der Markthalle IX, schräg über die Straße. Intensive Unterhaltungen darüber, wie unsere sich teilweise, aber selbstverständlich nicht immer überschneidenden Geschmäcker zusammengebracht werden können und somit welches Programm und welche Organisationsform wir uns geben wollten. Und dann zum Gallery Weekend 2018 eine furiose Eröffnung des – bis auf die Tresen-Installation von Tobias Dostal – leeren, neuen Spaces.
Seither haben wir 26 Ausstellungen, 13 Artist Talks, 9 Konzerte, einigen Videointerviews und viele wunderbare Abende gehabt – jeder einzelne davon voller angeregter Gespräche und spannender Begegnungen.
Denn das Kanya&Kage ist mit der zu den Vernissagen, Konzerten und bis zu den Lockdowns einer von unserem exzellenten Mixologist Jacob  Hannestad   betrieben  Bar   auch  ein  Ort  der   Begegnung   und     des  Austauschs. Ganz im Sinne Joseph Beuys, der von Kunst als sozialer Plastik sprach.
Jede Künstlerin und jeder Künstler hat für das Kanya&Kage eine einzigartige Ausstellung konzipiert. Der spezielle Charakter der Räume war dabei Herausforderung, wie Rahmen. Und jede Ausstellung ist im virtuellen Raum, auf unserer Webseite bestens in Bild und Text dokumentiert.
Einzelne Arbeiten der Künstler*innen sind außerdem im Kanya&Kage Büro, unserem Backoffice, zu sehen und bilden unsere nun dreijährige Geschichte visuell ab. Diese Accrochage haben wir in Coronazeiten auch als Idee genutzt, Kunst während des Lockdowns digital zu vermitteln: Die „Backoffice Selection #1-3“ fassen die Arbeiten von jeweils mehrerer Künstler*innen in einem Newsletter zusammen.
Wir freuen uns, dass es uns in den letzten drei Jahren trotz aller Schwierigkeiten gelungen ist, so erfolgreich Arbeiten wunderbarer zeitgenössischer Künstler*innen zu präsentieren und zu vermitteln. Das nächste Jahr bringt neue Schauen, sowohl von Künstler*innen, die hier noch nicht ausgestellt haben, als auch neue Arbeiten von denjenigen, die hier bereits ihre Marke gesetzt haben. Und ganz bestimmt viele spannende Abende, interessante Begegnungen und neue Freundschaften.

7 Eleven
Solo Exhibition

7 Eleven

Solo show at Bräuning Contemporary

Lukasz Furs uses „found footage“ as an inspiration for his series of works – pictures striking him on Google or other search engines, which find their way into the artist’s personal archive. This digital pool provides the basis for his collages, distorted and abstracted beyond recognition using photoshop. Their content appears no longer perceptible thus symbolizing the speed of the inconceivable amount of pictures permanently confronting the digital society. The artist’s new show imitates the aesthetics of a fashionably designed pop up store: consumer friendly, photogenic, volatile.

Lukasz Furs, born in Tuchola, Poland, in 1983, studied painting and sculpture with Anselm Reyle and Gereon Krebber at HFBK Hamburg. His works were shown at numerous exhibitions in Germany and abroad, most recently in an exhibition at Funkhaus Berlin curated by Johann König. He lives and works in Hamburg and Berlin.

Opening

08. November 2018, 19 — 21
The opening is public.

Exhibition Duration

08. November 2018 — 11. January 2019

Bräuning Contemporary

Heidenkampsweg 32
20097 Hamburg Hammerbrook

Pro X Recoton, 2018